Lara Gut-Behrami war zuletzt in Crans-Montana erfolgreich im Einsatz.
AFP/FABRICE COFFRINI

Val di Fassa - Wegen der großen Menge an Neuschnee ist der erste von zwei Ski-Weltcup-Super-G der Frauen in Val di Fassa abgesagt worden. Die Organisatoren in den Dolomiten setzen nun alles daran, die Piste für das zweite Rennen am Sonntag vorzubereiten (11.00 Uhr/live ORF 1). "Jedes Rennen, das wir nicht machen können, tut weh, aber das Wetter ist, wie es ist. Wir müssen das morgen gut nützen", sagte ÖSV-Frauen-Cheftrainer Roland Assinger am Samstag.

"Es hat gestern an die sechzig, siebzig Zentimeter geschneit, das muss man erst alles aus der Piste rauskriegen. Mit dieser Absage hat man rechnen müssen", meinte Assinger. Etwas Niederschlag war noch gemeldet, aber dies sollte keine Probleme für Sonntag darstellen. Die Wetterprognose für den zweiten Renntag ist gut. Für Assingers Läuferinnen war am Samstag nun ein Riesentorlauftraining eingeplant. "Damit wir für morgen ein bisschen warmgefahren sind."

Im Super-G ist die kleine Kugel derzeit noch heiß umstritten, die Steirerin Cornelia Hütter hat als Zweite nur fünf Zähler Rückstand auf die Schweizerin Lara Gut-Behrami. Nach dem Fassatal folgen noch jeweils ein Rennen dieser Disziplin in Kvitfjell und beim Finale in Saalbach-Hinterglemm.

Shiffrin kehrt im März zurück

Derweil gab Mikaela Shiffrin bekannt, am 9. und 10. März in Aare in den alpinen Weltcup zurückkehren zu wollen. Dies kündigte die 28-jährige US-Amerikanerin am Samstag bei Instagram an. Shiffrin hatte sich bei einem Sturz am 26. Januar in der Abfahrt in Cortina d'Ampezzo am Knie verletzt, ihre Führung im Gesamtweltcup verlor sie zuletzt an Gut-Behrami.

"Ich habe gute Fortschritte gemacht und fühle mich jeden Tag besser", sagte die fünfmalige Gesamt-Weltcupsiegerin in einem Video, das sie in den Sozialen Netzwerken veröffentlichte. Darin präsentierte sie auch Aufnahmen aus ihrer Reha.

Im schwedischen Are stehen am übernächsten Wochenende ein Riesenslalom und ein Slalom auf dem Programm. Ihre sechste große Kristallkugel ist für die 95-malige Weltcupsiegerin durch die Zwangspause "außer Reichweite", wie sie sagte. Gut-Behrami sei "unglaublich" gefahren. Die 32-jährige Schweizerin gewann vier der letzten sechs Rennen gewonnen und liegt 205 Punkte vor Shiffrin. (APA, sid, red, 24.2.2024)