Für zehn Shows kommt Adele zwischen 2. August und 31. August nach München.
Für zehn Shows kommt Adele zwischen 2. August und 31. August nach München.
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Popstar Adele legt auf Anraten der Ärzte eine Pause ein. Sie müsse ihre Konzertreihe in Las Vegas unterbrechen, teilte die 35-jährige Britin am Dienstag (Ortszeit) in sozialen Medien mit. Sie sei schon am Ende ihrer letzten Auftrittsserie krank gewesen und habe sich auch während einer Auszeit nicht völlig erholt. Leider sei ihre Stimme davon betroffen, führte Adele weiter aus. Sie werde ihre Fans "wie verrückt" vermissen, und es tue ihr sehr leid, schrieb sie auf Instagram.

Sämtliche für März geplanten Auftritte im Rahmen ihrer Konzertreihe im Caesars Palace Hotel in Las Vegas sagte die "Easy on Me"-Sängerin ab. Sie sollten später nachgeholt werden, hieß es. Im November 2022 hatte Adele ihre Showreihe "Weekends With Adele" in der Casino-Stadt im US-Staat Nevada begonnen. Zunächst waren 32 Konzerte bis März 2023 geplant, doch dann verlängerte die Sängerin um zwei weitere Konzertserien. Die letzte sollte in diesem Jahr bis Mitte Juni laufen.

Konzerte in München? 

Kürzlich hatte Adele Auftritte in München angekündigt. Vom 2. bis zum 31. August sind zehn Konzerte in einer eigens für sie geschaffenen Open-Air-Arena auf dem Gelände der Messe München geplant. Nach Angaben der Agentur Live Nation ist es das erste Mal seit 2016, dass Adele auf dem europäischen Festland auftritt. Aber sind überhaupt 800.000 Deutsche dazu bereit, für Adele 369 Euro zu bezahlen? Der Vorverkauf läuft nämlich bereits seit einem Monat, aber es gibt trotzdem noch Karten für alle Konzerte. Nicht einmal das Auftaktkonzert am 2. August ist ausverkauft.

Liegt es also an den Kartenpreisen? Dafür spräche zumindest, dass die letzten Reihen, also die billigsten, bei allen zehn Auftritten fast vergriffen sind. Immerhin sind es noch fünf Monate zur Konzertreihe, voller wird es bestimmt noch. Aber waren zehn Konzerte vielleicht zu hoch gepokert? Bisher trat Adele zum Beispiel in der Lanxess-Arena in Köln oder der Mercedes-Benz-Arena in Berlin auf. Dort war es zwar voll – aber es passen auch nur weniger als die Hälfte der Leute rein, die in München pro Konzert kommen sollen. (APA, red, 28.2.2024)