Der Strafsenat befasst sich mit Andreas Heraf.
APA/DIETMAR STIPLOVSEK

Wien – Der Strafsenat der Fußball-Bundesliga hat am Montag Anzeige gegen Lustenau-Trainer Andreas Heraf wegen Verdachts auf unkorrektes Verhalten gegenüber Spielern oder anderen Personen erstattet. Sie erfolgte aufgrund von Videoaufnahmen nach dem Spiel gegen Rapid, die Heraf in einem Wortgefecht mit Personen auf den Tribünen des Allianz-Stadions zeigen.

Zudem wurden Dominik Frieser (TSV Hartberg) und Pius Grabherr (Austria Lustenau) nach ihren Ausschlüssen am Wochenende jeweils für ein Spiel unbedingt gesperrt. Frieser wurde wegen rohen Spiels, Grabherr wegen Verhinderung einer Torchance bestraft.

Der SK Rapid ist nach beleidigenden und homophoben Entgleisungen im Anschluss an das Wiener Derby bestraft worden. Der Strafsenat sprach gegen alle involvierten Funktionäre und Spieler unbedingte Strafen aus und belegte den Klub mit einem bedingten Abzug von drei Punkten. (APA, red, 5.3.2024)