Digitalpublizistin Ingrid Brodnig schreibt ab Donnerstag eine Kolumne im STANDARD. Die Journalistin und Buchautorin ist Expertin für das Thema Hass im Netz, Desinformation und digitale Gesellschaft. Zum STANDARD wechseln zudem vom Falter-Klimajournalist Benedikt Narodoslawsky und Chronikjournalistin Birgit Wittstock. Narodoslawsky wird Redakteur im Wirtschaftsressort, Wittstock Redakteurin in der Inlandschronik des STANDARD.

Digitalexpertin Ingrid Brodnig.
Die Digitalexpertin Ingrid Brodnig hielt Montagabend bei der Verleihung des Concordia-Preises die Laudatio auf "Schauplatz"-Journalistin Nicole Kampl.
APA Eva Manhart

"Ingrid Brodnigs großes Fachwissen rund um globale digitale Entwicklungen und deren gesellschaftliche Auswirkungen im Hier und Jetzt hat im kommenden Wahlkampf und darüber hinaus eine große Relevanz. Ich freue mich darauf, dass sie die Zusammenhänge des digitalen Wahlkampfs im STANDARD erklären und einordnen wird", sagt STANDARD-Chefredakteur Gerold Riedmann.

Brodnig, geboren 1984, ist Journalistin und Buchautorin. Sie arbeitete als Redakteurin bei der Wochenzeitung Falter und dem Nachrichtenmagazin Profil und ist seit 2017 als selbstständige Publizistin und Vortragende tätig. Sie hat sechs Bücher publiziert, die sich mit Themen wie Hasskommentaren und Falschmeldungen im Internet und der Macht von Digitalplattformen beschäftigen. Zuletzt erschien Einspruch! Fake News und Verschwörungsmythen kontern. Das Branchenmedium Österreichs Journalist:in zeichnete sie als Kolumnistin des Jahres 2023 aus.

Narodoslawsky und Wittstock zum STANDARD

Benedikt Narodoslawsky übernimmt ab August eine Karenzvertretung im Wirtschaftsressort des STANDARD und wird sich dort schwerpunktmäßig um die Klimaberichterstattung kümmern. Narodoslawsky arbeitet seit 2012 für die Wiener Stadtzeitung Falter und war davor für die Kleine Zeitung, ORF, Datum und derStandard.at tätig.

Benedikt Narodoslawsky.
Benedikt Narodoslawsky.
JJ Kucek

Im Falter leitete er drei Jahre lang das Medienressort und baute 2021 das Naturressort auf, begleitet von einem Nachhaltigkeits-Newsletter. Er hat mit Inside Fridays for Future ein Buch über die Klimabewegung und mit Blausprech ein Buch über die Rhetorik der FPÖ geschrieben.

Birgit Wittstock beginnt im Juni im Ressort Innenpolitik & Chronik des STANDARD. Wittstocks bisherige journalistische Karriere führte vom Monatsmagazin Datum über derStandard.at zum Falter, wo sie als Redakteurin und Ressortleiterin des "Stadtlebens" arbeitete und zuletzt bis Februar 2024 die Chefredaktion von "Best of Vienna" verantwortete.

Birgit Wittstock.
Birgit Wittstock.
Heribert Corn.

Im STANDARD wird sie schwerpunktmäßig im chronikalen Bereich zum Einsatz kommen und das Team des Großressorts Innenpolitik & Chronik mit ihrer Reportagekompetenz verstärken. (red, 14.5.2024)