Ist das kleinfamiliäre System noch zeitgemäß oder sollte Familie im Sinne einer Gemeinschaft gelebt werden? Nach dem Motto "es braucht ein Dorf um ein Kind zu erziehen/versorgen". Was würde sich vor allem für Frauen verändern?

Das kleinfamiliäre System sieht vor, dass Mutter-Vater-Kind in einem gemeinsamen Haushalt leben. In der Regel widmet sich der Mann Vollzeit der Erwerbstätigkeit, während Frauen vor allem einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Wie sie sich die Care-Arbeit (Haushalt, Kindererziehung etc) aufteilen, wird vermeintlich zwischen den beiden Parteien aktiv verhandelt oder ergibt sich aus dem bereits Bekannten (Stichwort Sozialisation). Es stellt sich die Frage wie zeitgemäß dieses System ist, auch im Hinblick auf die psychische Gesundheit von Müttern (Stress, Doppelbelastung etc.). Aber ganz allgemein: Was würde sich verändern, wenn wir das kleinfamiliäre System erweitern und in (intentionalen) Gemeinschaften leben würden?