Eric Demuth
Bitpanda-CEO Eric Demuth: "Wir können lange Bärenmärkte überstehen und in Bullenmärkten mit hohen Gewinnmargen deutlich skalieren."

Die Wiener Krypto-Plattform Bitpanda ist im vergangenen Jahr in die Gewinnzone zurückgekehrt. 2023 belief sich das Ergebnis vor Steuern auf 13,6 Mio. Euro, nach einem Verlust von 116 Mio. Euro im Jahr davor. Der Nettoumsatz legte von 90 Mio. Euro auf 147,6 Mio. Euro zu. Auch 2024 seien die Geschäfte mit einem Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro im ersten Quartal gut angelaufen, schrieb das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung.

Begründet wurde das Umsatzwachstum mit einer Diversifizierung des Produkt- und Serviceangebots sowie einer deutlich Erhöhung des Marktanteils. Außerdem hätten Kosteneffizienzmaßnahmen zu greifen begonnen, die im Zuge des Markteinbruchs im Jahr 2022 eingeläutet wurden.

Turbulente Zeiten

Damals bekam Bitpanda die Turbulenzen an den Märkten, die nach Ausbruch des Kriegs in der Ukraine auch die Kryptobranche erfassten, zu spüren. Seither habe man "eine Infrastruktur aufgebaut, die unabhängig von der Marktstimmung und bei gleichbleibenden Kosten Ergebnisse liefern kann", wurde Bitpanda-CEO Eric Demuth in der Aussendung zitiert: "Wir können lange Bärenmärkte überstehen und in Bullenmärkten mit hohen Gewinnmargen deutlich skalieren."

Entsprechend positiv ist der Ausblick für das heurige Jahr, auch dank der Umsätze im ersten Quartal: "2024 könnte das profitabelste Jahr in der zehnjährigen Geschichte von Bitpanda werden", so Demuth.

Bitpanda wurde 2014 in Wien gegründet und hat sich seither als einer der größten Krypto-Broker Europas etabliert. Derzeit sind dort 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. (APA, 16.5.2024)