Die Arge Eigenheim, der Verein ÖVP-naher Gemeinnütziger, hat 2000 Österreicherinnen und Österreicher befragen lassen, wie sie mit ihrer Wohnsituation zufrieden sind. Der Tenor: 80 Prozent sind sehr oder überwiegend zufrieden, wobei wenig überraschend die Zufriedenheit im Eigentum höher ist als bei Miet- oder Sozialwohnungen. Gründe seien meist hohe Miet- und Mietnebenkosten, sagte Arge-Obmann Christian Struber.

Nach Lebensalter betrachtet ist die Zufriedenheit bei Über-60-Jährigen am höchsten.
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In Salzburg ist die Zufriedenheit laut der Umfrage mit 86 Prozent am höchsten, gefolgt von der Steiermark (84 Prozent) und Wien (82 Prozent). Am wenigsten zufrieden ist man demnach im Burgenland (73 Prozent).

Höchste Unzufriedenheit zwischen 30 und 44

Nach Lebensalter betrachtet ist die Zufriedenheit bei Über-60-Jährigen am höchsten, hier sind nur elf Prozent unzufrieden oder sehr unzufrieden, 88 Prozent dieser Menschen ist glücklich und zufrieden. Bei den 30- bis 44-Jährigen ist die Unzufriedenheit mit rund einem Viertel am höchsten.

68 Prozent sagten, an ihrer aktuellen Wohnsituation werde sich nichts ändern, 22 Prozent wollen hingegen etwas tun. Bei Mieterinnen und Mietern in Sozialwohnungen sind es 45 Prozent, bei Mietern in Genossenschaftswohnungen 13 Prozent.

Christian Struber übergibt im Herbst den Vorsitz der Arge Eigenheim an Isabella Stickler.
ARGE Eigenheim/Schuster

Stickler übernimmt von Struber

Veränderungen stehen auch der Arge Eigenheim ins Haus. Struber geht mit Jahresende als Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau in Pension und tritt zuvor auch als Arge-Obmann ab. Alpenland-Chefin Isabella Stickler wird im September in St. Wolfgang zu seiner Nachfolgerin gewählt werden. Sie ist seit 2006 in der Alpenland, seit 2021 Obfrau der Genossenschaft mit Sitz in St. Pölten und leitet außerdem seit 2016 das Frauen-Netzwerk in der Arge namens "Netzwert", das damals von Struber initiiert wurde, um Frauen im genossenschaftlichen Wohnbau zu fördern. (mapu, 16.5.2024)