DerStandard.at/Etat, Österreichs größter Branchendienst für Medien und Werbung, ist vor exakt einem Vierteljahrhundert gestartet. Wie sehen Menschen, über die Etat seit 25 Jahren schon kritisch berichtet, den Branchendienst? Wir haben 25 von ihnen um ein gern auch kritisches Feedback gebeten, möglichst in 25 Wörtern, aber gern auch mehr. Nicht alle antworteten, Ferdinand Wegscheider (Servus TV), Wolfgang Fellner (Oe24/Österreich) und Eva Dichand (Heute) etwa; für die Heute-Herausgeberin sprang aber in letzter Minute Christian Nusser (Newsflix) mit einem Kurzgedicht ein.

Umso spannender und mit feiner Klinge kritisch wie doch sehr wertschätzend fiel etwa das Feedback von Krone-Herausgeber Christoph Dichand, von Ö3-"Wecker" Robert Kratky, von Kurier-Herausgeberin Martina Salomon und ihrem Geschäftsführer Richard Grasl, den ORF-Generälen Roland Weißmann und seinem Vorgänger Alexander Wrabetz, von Exxpress-Herausgeberin Eva Schütz, Kleine-Chefredakteur Hubert Patterer und DMB-Gründer Jan Mariusz Demner aus. Was sie uns über ihre Sicht auf unseren Branchendienst mit der auffälligen Hintergrundfarbe wissen ließen, steht gleich hier unten. Wir nehmen auch gern noch Statements auf, wenn die eine oder der andere von uns Angefragte doch noch etwas loswerden will.

Was halten Sie von derStandard.at/Etat? Wir sind gespannt auf Ihre 25 Wörter oder mehr im Forum. Wie die um Feedback Angefragten bitten wir auch Sie um konstruktive Kritik und Verzicht auf Verunglimpfungen.

Und warum heißt das eigentlich Etat, wer macht Etat? Das verraten wir unten in der Infobox, falls Sie das nach unserem ersten Vierteljahrhundert noch nicht wissen sollten.

Robert Kratky: Euer Forum ist viel niveauvoller geworden ... not

Ö3-"Wecker" Robert Kratky
ORF

"Liebes Etat.at-Team & allen voran Harald Fidler, Glückwunsch zu eurem Jubiläum!

Sich in 'unserem' Geschäft 25 Jahre erfolgreich zu halten, das ist für sich genommen schon ein Grund zu feiern. Dabei aber auch noch qualitativ die relevanteste Medienseite des Landes zu sein: Respekt!

Apropos 'Respekt': Euer Forum ist in letzter Zeit viel netter, höflicher und niveauvoller geworden ...
not.

Trotzdem happy Birthday etat.at! ;)
Euer Robert Kratky (bei euch ab & zu auch 'Thomas', aber wir sind eh Brüder, also nevermind)"

Christoph Dichand: Etat weiß oft mehr über Interna als man selbst

"Krone"-Herausgeber Christoph Dichand
APA Tobias Steinmaurer

"Es gibt Journalisten, die in Medien berichten, und Medien, die über Journalisten berichten! Wo auch immer der Etat da hingehört, interessant ist jedenfalls, dass er oft über Interna mehr weiß als man selbst.
Ich gratuliere zum 25-jährigen Bestehen, Christoph Dichand"

Martina Salomon: Seriös recherchierte Branchen-News, aber das Forum ...

"Kurier"-Herausgeberin Martina Salomon.
Kurier

"derStandard.at/Etat mit seinen kompakten und seriös recherchierten Branchen-News war einst bahnbrechend. Gratulation! Als ehemalige langjährige STANDARD-Kollegin wünsche ich euch aber weniger Hetze im Forum."

Hubert Patterer: Kritisches Licht auch auf das eigene Haus richten

Hubert Patterer, Chefredakteur der "Kleinen Zeitung" und 2024 Vorhofer-Preisträger.
APA/Kleine Zeitung/M. Kanizaj

"Der Etat hat sich in der Medienberichterstattung eine Alleinstellung erschrieben. Das ist zu würdigen. Mitunter würde man sich die Hartnäckigkeit, mit der der Lichtkegel auf die Mitbewerber gerichtet ist, auch für das eigene Haus und Produkt wünschen."

Mariusz Jan Demner: Interesse an Etats wird sich hoffentlich wieder steigern

Mariusz Jan Demner, Gründer von DMB und Werbelegende.
DMB Cornelia Gstettner

"Etat, Standard der Werbebranche, hat zuletzt das Interesse an Etats und Werbung etwas verloren. Wird sich in den nächsten 25 Jahren hoffentlich wieder steigern? 😉"

Roland Weißmann: In der Praxis freut einen nicht jede Story

Roland Weißmann, Generaldirektor des ORF.
Heribert Corn

"Herzliche Gratulation an das Team, denn der Etat ist zwingend notwendig. Ohne Medienkritik keine seriösen Medien, ohne seriöse Medien keine Demokratie. So viel zur Theorie. In der Praxis freut mich natürlich nicht jede Story, aber das liegt in der Natur der Sache. Im Namen des ORF alles Gute!"

Alexander Wrabetz: Vieles wurde vorhergesagt, auch die tatsächliche Entwicklung

Alexander Wrabetz, längstdienender ORF-General aller Zeiten, heute Präsident von Rapid und Aufsichtsratspräsident der Wiener Symphoniker.
APA Eva Manhart

"Etat.at: Wissend-kritisch-objektiv-vorausblickend. Vieles wurde zuerst vorhergesagt – immer auch die tatsächliche Entwicklung! Harald Fidler hat ein Medium geschaffen und geprägt. Wichtig für Österreich!"

Eva Schütz: Etat schaut der Branche auf die Finger

Eva Schütz, Herausgeberin des "Exxpress".
Heribert Corn

Medien schreiben über alles, nur selten über Medien. Beim Etat ist es umgekehrt, und er schaut der Branche auf die Finger. Seit 25 Jahren. Herzlichen Glückwunsch!

Wolfgang Rosam: Täglicher Must-Info-Konsum

Wolfgang Rosam, Herausgeber "Falstaff", Gründer von Rosam.Grünberger.Jarosch & Partner
Falstaff Stefan Gergely

"Als Agenturgründer, aber auch als Verleger sind die Etat-Meldungen im rosaroten Blatt für mich eine der wichtigsten Ad-hoc-Informationsquellen der Branche. Ich würde mir sogar mehr davon wünschen. Etat-Bewegungen, spannende Pitches und natürlich Personalia gehören zum täglichen Must-Info-Konsum."

Richard Grasl: 25 Klicks pro Woche!

Richard Grasl, hier auf einem Archivbild von der ORF-Generalswahl 2016, ist Geschäftsführer des "Kurier".
APA Georg Hochmuth

"Alles Gute dem Etat zum 25. Jubiläum. 25 Klicks pro Woche gehen im Minimum auf mich zurück. Mit dem Etat fühlt man sich immer informiert, manchmal überrascht, ab und zu ärgert man sich darüber. Aber man kehrt immer wieder zurück."

Susanne Raab: Brauchen kritische und unabhängige Medienberichterstattung

Susanne Raab, Medienministerin, ÖVP.
Susanne Raab, Medienministerin, ÖVP.
APA Eva Manhart

"Ich gratuliere dem Standard Etat zum 25-jährigen Jubiläum! Lebendige Demokratien wie Österreich brauchen kritische und unabhängige Medienberichterstattung. Ich wünsche dem Etat weiterhin viel Erfolg!"

Andreas Babler: Beitrag zur Medienlandschaft

Andreas Babler kommt als SPÖ-Vorsitzender recht häufig im – nicht immer nur netten – TV-Tagebuch auf Etat vor.
APA Helmut Fohringer

"In Österreich gibt es so gut wie keinen Medienjournalismus, derStandard.at/Etat ist da eine der erfreulichen Ausnahmen. Danke für euren Beitrag zur Medienlandschaft, Happy Birthday."

Christian Hafeneckers Browser-Fixpunkt

Christian Hafenecker, Generalsekretär und Mediensprecher der FPÖ.
APA Max Slovencik

"Das längstdienende Medienportal über die Medienwelt: schnell, aktuell, oft auch kontroversiell und ein fixer Bestandteil in meinem Browser-Verlauf. Alles Gute dem Team von Etat.at"

Gerald Fleischmann: Fair und korrekt in der Zusammenarbeit

Gerald Fleischmann, Kommunikationschef der ÖVP und ehemaliger Kanzler-Medienbeauftragter.
APA Roland Schlager

"In zwei Sätzen: Die Medienredaktion des STANDARD ist zugegebenermaßen wohl eine der besten im Land. Beim Informationsvorsprung bis dato unerreicht, journalistisch objektiv und mit Anspruch auf Vollständigkeit, und in der Zusammenarbeit fair und korrekt. Ein dritter Satz doch noch: Gratulation und alles Gute für die weiteren Jahre!"

Peter Westenthaler hofft, dass er Etat nicht allzu sehr schadet

Peter Westenthaler, seit März Mitglied des ORF-Stiftungsrats, entsandt von der FPÖ.
Lea Sonderegger

"In der Finanzwelt ist ein ausgeglichener Etat etwas positives. In der Medienwelt versuchen seit 25 Jahren immer gut informierte Journalisten des STANDARD ihren Etat auch ausgeglichen zu gestalten, was ebenfalls positiv ist und durchaus gelingt. Dazu meine Gratulation! Medienpolitik ist nichts Spannendes per se, sondern muss von kompetenten Journalisten spannend gemacht werden, damit auch möglichst viele Menschen interessiert werden. Und es gelingt dem Etat-Team, auch mich mit echten (Fach-)News zu überraschen. Dazu und für Eure Arbeit im Sinne der Information und Meinungsfreiheit gratuliere ich ebenfalls. Mit etwas Schmunzeln und Blick und auf Eure paar linken Kampfposter hoffe ich, dass ich Euch mit meinen positiven Worten nicht allzu sehr schade. Ad multos annos!"

Christian Nusser erfreut das Blablabla auf Etat

Christian Nusser, Chefredakteur "Newsflix" aus der "Heute"-Gruppe.
Heute Helmut Graf

"Ein Land, so nah an der Groteske,
versteht zu feiern jedes Feste.
Wo Eitelkeit die Leitkultur
hat Branchen-Tratsch stets Konjunktur.
Deshalb erfreut das Blablabla
seit 25 Jahren auf Etat."

(red, 20.5.2025)