Connor McDavid kaut auf seinem Mundschutz und schießt seine Oilers nebenbei zum Sieg gegen die Stars.
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Edmonton - Die Edmonton Oilers haben in der National Hockey League (NHL) erstmals seit 2006 das Finale um den Stanley Cup erreicht. Das Team aus Kanada feierte am Sonntag beim sechsten Spiel der "best of seven"-Serie im Western-Conference-Finale einen 2:1-Heimsieg gegen die Dallas Stars. Damit war der vierte Sieg vollbracht, Edmonton gewann die Serie mit 4:2. Finalgegner um die begehrteste Trophäe im nordamerikanischen Eishockey sind die Florida Panthers.

Superstar Connor McDavid führte die Oilers mit dem Tor zum 1:0 und dem Assist zum zweiten Treffer zum Erfolg. Edmonton nutzte schon in den ersten 15 Minuten zwei Powerplay-Chancen zu den zwei Toren. Die Stars rannten danach dem Rückstand erfolglos hinterher. Sie dominierten die Partie zwar mit 35:10-Torschüssen, bezwangen Edmontons Goalie Stuart Skinner aber nur einmal. In der 50. Minute war Mason Marchment erfolgreich.

Die Oilers können nun für den ersten Stanley-Cup-Sieg eines kanadischen Teams seit geraumer Zeit sorgen. Nach dem Triumph der Montreal Canadiens 1993 kamen alle Gewinner des Pokals aus den Vereinigten Staaten. Im Vorjahr setzten sich die Vegas Golden Knights gegen die Panthers durch, denen heuer die Rückkehr in die Finalserie gelang. Die Panthers rangen im Halbfinale - ebenfalls mit 4:2-Siegen - die New York Rangers nieder. Das Team aus Florida hat dank der besseren Bilanz in der Hauptrunde den Heimvorteil auf seiner Seite, das erste Spiel findet am Samstag (Nacht auf Sonntag MESZ) in Sunrise nördlich der US-Metropole Miami statt. (APA, red, 3.6.2024)