Menschen leben laut Statistik immer länger, was nicht überall auf der Welt gilt und auch nicht für Kriegsgebiete.

Dennoch drängt sich ab und zu diese Frage nach einer vita beata, einem gelingenden Leben auf. Was heißt das? Was gehört dazu? Wovon hängt ein Leben ab, das einmal als ein gelungenes bezeichnet wird? Welche Rolle spielt dabei der Ort, an dem man lebt? Welche die Zeit, in die man hineingeboren wurde? Welche die Menschen, mit denen man es zu tun bekommt? Welche dem Alter, dem Geschlecht oder der Ethnie, der man zugehört? Was hat einen das bisherige Leben gezeigt und gelehrt?

Dazu gäbe es noch viel mehr Fragen, um herauszufinden, was welche Art von Vorstellung eines Lebens formt und geformt hat, mit dem man einverstanden ist, welches man bejahen und akzeptieren kann. Nicht nur aber auch deshalb, um das bereits gelebte Leben ebenso wie das, was noch vor einem liegt, ohne großes Wenn und Aber zu mögen, mit ihm ausgesöhnt und infolgedessen ein zuversichtlicher Mensch zu sein, welcher der Welt offen und freundlich zugewandt ist, ohne deshalb naiv und kritiklos zu sein. Wie geht das?

Es ist ein allgemeine Frage, das heißt eine eher philosophische Frage, die jedoch viele lebenspraktische Bezüge hat, richtet sich an alle Altersgruppen sowie Frauen und Männer und könnte in einer unsicheren, krisenhaften Zeit den Blick auch ein wenig wenden zugunsten von etwas, das schon gut ist oder gelingen könnte, wenn es dafür auch ein Anliegen, eine Bereitschaft gibt und vor allem auch eine konkrete Vorstellung.

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