Bundesliga-Ball
Diesen Bundesliga-Ball wird kommende Saison BW Linz treten.
APA/DIETMAR STIPLOVSEK

Nyon - Der SK Rapid trifft in der zweiten Qualifikationsrunde für die Fußball-Europa-League auf einen Aufsteiger aus der ersten Runde. Die Wiener bekommen es entweder mit dem polnischen Zweitligisten und Cupsieger Wisla Krakau oder den kosovarischen Vizemeister KF Llapi Podujevo zu tun. Gegner von Austria Wien in der zweiten Quali-Runde der Conference League ist der finnische Cupsieger Ilves Tampere. Das ergab die Auslosung am Mittwoch in Nyon.

Angesetzt sind die Spiele am 25. Juli und 1. August, endgültig fixiert werden die Termine am Donnerstagnachmittag. Laut Auslosung würden beide Wiener Vereine auswärts starten und im Rückspiel Heimvorteil haben, allerdings sind auch da Änderungen möglich. Schafft Rapid den Aufstieg, geht es in der dritten EL-Qualifikationsrunde weiter, als Verlierer würden die Hütteldorfer in die Qualifikation der Conference League umsteigen.

Llapi und Wisla ermitteln am 11. und 18. Juli den Aufsteiger. "Als polnischer Pokalsieger gilt Wisla Krakau als Favorit, aber wir werden beide Mannschaften genau analysieren und speziell im direkten Duell auch vor Ort beobachten", erklärte Rapid-Trainer Robert Klauß. Der Traditionsverein aus Krakau war in der abgelaufenen Saison der zweiten polnischen Liga nur Zehnter, qualifizierte sich aber über den Cupsieg für die internationale Bühne. Im Cupfinale gegen Pogon Stettin gelang Wisla in der 9. Minute der Nachspielzeit der Ausgleich, in der Verlängerung setzte sich der 13-fache nationale Meister schließlich mit 2:1 durch.

Ilves Tampere liegt in der Ganzjahresmeisterschaft der Veikkausliiga aktuell auf Platz vier und hat in der vergangenen Saison den Sprung in die Meisterrunde verpasst, sich aber mittels Cupsieg für den Europacup qualifiziert. Bekanntester Spieler des fünffachen finnischen Meisters ist der ehemalige Teamstürmer Roope Riski, ehemaliger Legionär des SKN St. Pölten. (APA; 19.6.2022)