Grafik: Hersteller
Geradezu mit Lobesyhmnen überschüttet, wird derzeit das Spiel Bioshock von 2KGames, so hat der 3D-Shooter gerade erst auf der Spielemesse Games Convention den "Best of GC"-Award eingestreift. Das Vergnügen an dem Spiel wurde zahlreichen SpielerInnen aber schon bei der Installation ordentlich versalzen.

Installation

Als nicht gerade unproblematisch hatte sich nämlich der Umstand herausgestellt, dass Bioshock offenbar nicht nur in spielerischen Kategorien neue Maßstäbe setzen will, auch der Kopierschutz erweist sich als so unfreundlich wie kaum noch bei einem anderen Spiel in der Vergangenheit. Konkret kommt hier nämlich eine neue Version von SecuROM zum Einsatz, die eine Aktivierung des Spiels - online oder telefonisch - bei der Installation voraussetzt.

Beschränkt

Dabei gibt man sich den KonsumentInnen gegenüber reichlich restriktiv, von Haus aus darf Bioshock nur auf zwei Rechnern gleichzeitig installiert werden, auch die Zahl der Neuinstallationen des Spiels ist mit drei eng bemessen. Ein Umstand, der in kürzester Zeit zur Verärgerung zahlreicher SpielerInnen geführt hat, die an diese Grenzen gestoßen sind.

Telefon

Zusätzlich demonstrierte der Hersteller auch noch recht "eindrucksvoll" die Tücken eines solchen Aktivierungssystems: Der Server war vorübergehend nicht erreichbar, die SpielerInnen mussten sich durch lange Warteschlangen bei der telefonischen Freischaltung quälen.

Nachgebessert

Mittlerweile hat 2KGames aber auf die Problematik in mehrfacher Hinsicht reagiert: So läuft der Registrierungsserver derzeit wieder zufriedenstellend, zusätzlich wurden auch die Installations-Beschränkungen etwas gelockert. Insgesamt fünf Installationen auf fünf unterschiedlichen Rechnern lässt Bioshock nun zu. Für die Zukunft verspricht man außerdem die Zurverfügungstellung einer Software mit der einzelnen Registrierungen "abgemeldet" und somit für einen frischen Rechner freigemacht werden können. (red)