Wien - Die ÖBB modernisieren ihre Postbus-Flotte. Bis Jahresende sollen österreichweit 260 neue, klimatisierte Busse für die ÖBB-Tochter Postbus in den Dienst gestellt werden. Die Bahn lässt sich die Investition mehr als 50 Mio. Euro kosten. Wie die ÖBB am Dienstag mitteilte, kommen die Hersteller MAN, Mercedes und Temsa zum Zug. Das Fassungsvermögen der Busse liegt zwischen 50 und rund 130 Fahrgästen.

Alle neu bestellten Busse seien barrierefrei zugänglich. Niederflurbusse sind mit einer Klapprampe ausgestattet und die Überlandlinienbusse verfügen über einen fahrzeuggebundenen Hebelift. Dieser ermögliche Rollstuhlbenützern in den Bus einzusteigen.

Der Postbus-Fuhrpark besteht aus insgesamt 2.100 Bussen sowie zwölf Oldtimerbussen, die jährlich 137 Millionen Kilometer in ganz Österreich zurücklegen, so die Bahn.

Innerhalb des Postbusses mehrt sich inzwischen der Widerstand gegen eine mögliche Schließung der Werkstätte in Wien-Erdberg. "Bis zu einem Arbeitskampf" werde man "nichts unversucht lassen, um die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu schützen", so der Betriebsrat am Montag. (APA)