Hamburg - Fielmann Österreich hat gemeinsam mit den Filialen in der Schweiz im ersten Halbjahr 2007 ein Drittel zum Überschuss der deutschen Brillenkette beigetragen. Die beiden Niederlassungen erzielten insgesamt elf Prozent des gesamten Absatzes und ließen die deutsche Mutter von ihren Läden im benachbarten Ausland profitieren. Am stärksten legte der Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr in Österreich mit einem Plus von 70 Prozent zu. Die Kette hat hierzulande derzeit 24 Filialen. In der Schweiz wuchs der Vorsteuergewinn hingegen "nur" um 25 Prozent.

Von Jänner bis Juni 2007 steigerte die größte Optikerkette Europas ihren Umsatz um sieben Prozent auf 411 Mio. Euro. Der Vorsteuergewinn wuchs insgesamt um 16 Prozent auf 56 Mio. Euro. Die hohe Nachfrage nach teuren Gleitsichtbrillen sorgte für hohe Gewinnmargen, hieß es. Da die Optiker-Gruppe in Deutschland auf Wachstumsgrößen stößt, baut Fielmann das Geschäft mit Hörgeräten aus.

Im Mutterland Deutschland hat Fielmann 512 Filialen, in der Schweiz gibt es 28 Läden. Weitere zwölf Niederlassungen hat die Kette in den Niederlanden, sieben in Polen und zwei in Luxemburg. Bis zum Jahresende sollen insgesamt 19 weitere Geschäfte eröffnet werden. (Reuters/APA)