Wien - Die Mutter des mutmaßlichem Täter Robert A. wurde am Donnerstag vernommen. Der Deutsche galt schon als Jugendlicher ab seinem 14. Lebensjahr als schwer erziehbar, sodass er in einem Heim untergebracht werden musste. Laut Gerald Höbarth vom Kriminalkommissariat West war die Frau bei der Einvernahme zwar betroffen, aber auch "erstaunlich gefasst".

Robert A. ist zwar deutscher Staatsbürger, wurde jedoch in Wien geboren und verbrachte mit der Familie den größten Teil seines Lebens in Wien. Die Eltern ließen sich einige Zeit nach der Geburt ihres Sohnes scheiden. Der 19-Jährige hat einen zwei Jahre älteren Bruder und eine ein Jahr jüngere Schwester.

Der Kontakt mit ihrem schwer erziehbaren Sohn sei nie abgerissen. Erst vor drei Wochen soll sie ihn das letzte MAl getroffen haben. Dass ihr Sohn in der Notschlafstelle für psychisch Kranke in der Reichsapfelgasse in Wien-Rudolfsheim gewohnt hat, sei seine eigene Entscheidung gewesen. (APA)