Wien - Die börsenotierte Ottakringer Brauerei hat im ersten Halbjahr 2007 ihren Konzernumsatz auf 37,35 Mio. Euro leicht gesteigert. Der Umsatzzuwachs betrage rund 1,5 Prozent, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Das Betriebsergebnis lag nach sechs Monaten bei 1,33 Mio. Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) betrug 1,83 Mio. Euro. Nach Abzug der Steuern ergab sich ein Periodenüberschuss von 1,51 Mio. Euro.

Der Cash-Flow aus dem Ergebnis betrug 4,55 Mio. Euro, die Investitionen betrugen 3,63 Mio. Euro, wobei der Löwenanteil auf Investitionen in den Markt entfiel, heißt es.

Vergleichzahlen fehlen

Vergleichszahlen für das erste Halbjahr 2006 wurden nicht vorgelegt. Man wende erstmals für die Halbjahresbilanz 2007 die IFRS-Bilanzierungsvorschriften an und sei nicht verpflichtet, vergleichbare Zahlen für die Vergleichsperiode des Vorjahres vorzulegen, hieß es dazu aus dem Unternehmen.

Laut dem im Vorjahr veröffentlichten Aktionärsbrief zum Halbjahr 2006 belief sich der vorläufige Konzernumsatz auf 37,1 Mio. Euro, das EGT auf 1,12 Mio. Euro, der Cash Flow betrug 3,75 Mio. Euro und die Investitionen beliefen sich auf 9,17 Mio. Euro.

Ottakringer gab als Vergleich Zahlen des Gesamtjahres 2006 an: Im Vorjahr wurden demnach Umsatzerlöse in Höhe von 75,12 Mio. Euro erzielt. Das Betriebsergebnis betrug 4,33 Mio. Euro, das EGT lag bei 5,48 Mio. Euro, der Periodenüberschuss bei 1,05 Mio. Euro.

Der Inlandsausstoß der österreichischen Brauereien stieg im ersten Halbjahr 2007 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,5 Prozent auf 4.227.000 Hektoliter (inkl. alkoholfreiem Bier). Insgesamt verkaufte Ottakringer in Österreich im ersten Halbjahr 293.000 Hektoliter Bier. Die Bierexporte gingen von 12.000 auf 10.500 Hektoliter zurück. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 304.000 Hektoliter Bier verkauft, das entspricht einer Steigerung von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (APA)