Wie gut kann es die "teuerste Anlage der Welt" beim Klang mit einem live spielenden Sinfonieorchester aufnehmen? Die Redaktion der deutschen Zeitschrift "audio" wagte auf der Berliner Funkausstellung IFA die ultimative Prüfung für ihre rund 660 000 Euro teuere Zusammenstellung exklusiver Audioelektronik. Ein Konzert der Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin im IFA-Sommergarten mit Werken von Beethoven, Tschaikowsky, Sibelius wurde am Freitagnachmittag auch auf die Anlage am "audio"-Stand übertragen.

Chancenlos

Der sonst souveräne Klang der zehntausende Euro teuren Komponenten wurde von den Orchester-Musikern insbesondere bei dynamischen Passagen in den Schatten gestellt. Auch "audio"-Chefredakteur Joachim Pfeiffer räumte ein, dass keine Anlage der Welt mit dem Originalklang eines Orchesters gleichziehen könne. (APA)