Linz - Der Landmaschinenhersteller Alois Pöttinger Maschinenfabrik Ges.m.b.H. mit Hauptsitz in Grieskirchen in Oberösterreich hat im Ende Juli abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 einen Umsatzzuwachs von 16,2 Prozent auf 199 Mio. Euro verzeichnet und damit das Jahr davor - 10,01 Prozent Umsatzsteigerung - übertreffen können. Das teilte das von Klaus und Heinz Pöttinger geführte Familienunternehmen in einer Pressekonferenz Mittwochabend anlässlich der Landwirtschaftsmesse in Ried im Innkreis mit.

Überdurchschnittlich stark ist die Sparte Bodenbearbeitung gewachsen - um 38,7 Prozent auf 32,8 Mio. Euro. Der Bereich Grünland nahm um 11,9 Prozent auf rund 141 Mio. Euro zu, im Ersatzteilbereich konnte der Umsatz um 12,9 Prozent auf 16,7 Mio. gesteigert werden. Das kräftige Umsatzplus geht zum großen Teil auf das starke Wachstum des Auslandsgeschäftes zurück, die Exportquote betrug 81 Prozent. Die größten Umsatzzuwächse konnte Pöttinger in Polen, Tschechien, der Slowakei, Deutschland - dort werden rund 25 Prozent des Gesamtumsatzes gemacht - und Frankreich erzielen. Die Zahl der Mitarbeiter hat im vergangenen Jahr von 986 auf 1.000 zugenommen.

Im Vorjahr hat die Firma mit vier Produktionsstandorten in Österreich, Deutschland (zwei) und Tschechien sowie Vertriebsstandorten am Heimmarkt sowie in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien, Ukraine, Kanada und Australien insgesamt 17 Mio. Euro investiert. Im laufenden Geschäftsjahr sollen es 22 Mio. werden. Die größten Brocken dabei sind der Abschluss vom Aus- und Umbau des Kundenzentrums in Grieskirchen sowie die zweite Ausbaustufe des Werkes in Vodnany in Tschechien.

Planzahlen veröffentlicht das Familienunternehmen nicht. Doch sei die Stimmung in der Landwirtschaft gut. Das stimme auch Pöttinger bezüglich eines weiteren Wachstums "optimistisch", erklärte die Firma. (APA)