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Flugzeuge am Flughafen Wien-Schwechat.

Foto: APA/Harald Schneider
Schwechat - Die im Mediationsvertrag und Dialogforum Flughafen Wien vereinbarten Ziele zur Reduktion des Fluglärms sind im Jahr 2006 weitgehend erreicht worden. Das geht aus dem am Montag präsentierten Evaluierungsbericht hervor. Starts und Landungen erfolgten demnach "größtenteils in den vereinbarten Korridoren, die Nachtflugregelungen wurden fast lückenlos eingehalten".

Dem Bericht zufolge waren weniger Menschen als 2005 von den lautesten Fluglärmzonen betroffen. Zu Abweichungen von den Zielwerten des Pistenbelegungsplans sei es vor allem bei den Starts nach Westen und den Landungen aus dem Südosten gekommen. Die Beschwerden seien insgesamt zurückgegangen, wobei aber vor allem aus Niederösterreich und aus dem Burgenland mehr Anrufe und Mails eingelangt seien.

Für den Evaluierungsbericht 2006 wurden laut Dialogforum alle 257.436 Starts und Landungen auf dem Airport im Jahr 2006 analysiert. 96,3 Prozent der Flugbewegungen hätten demnach in den festgelegten Korridoren stattgefunden. Der Großteil der Abweichungen wurde von den Fluglinien verursacht, nur 0,04 Prozent seien in den Zuständigkeitsbereich von Austro Control gefallen.

Sogar zu 99,9 Prozent ist laut dem Bericht die Nachtflugregelung eingehalten worden. Lediglich 37 Starts und 15 Landungen im gesamten Jahr 2006 hätten nicht den Vereinbarungen entsprochen.

Das Dialogforum Flughafen Wien bietet etwa zwei Mio. Menschen in Ostösterreich die Möglichkeit, sich über Repräsentanten in Verhandlung, Umsetzung und Kontrolle von Maßnahmen einzubringen, die geeignet sind, die Fluglärmbelastungen so gering wie möglich zu halten. (APA)