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Das Kuratorium für Verkehrssicherheit setzt auf die "Eigenverantwortung der Österreicher"

Foto: APA/Artinger
Wien - Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) hält wenig davon, vom Licht am Tag im Straßenverkehr abzugehen: "Wir vertrauen auf die Eigenverantwortung der Österreicher, weiter mit Licht zu fahren", sagte KfV-Sprecherin Ursula Messner am Dienstag im derStandard.at-Gespräch.

Äpfel und Birnen

"Der Verkehrsminister will Licht am Tag ja nicht abschaffen, sondern nur straffrei stellen - und das ist gut so", meint Messner. Dem Argument, Licht am Tag würde die Verkehrssicherheit sogar beeinträchtigen - Verkehrsminister Werner Faymann hatte unter anderem auf die gestiegenen Anzahl an Motorradunfällen hingewiesen -, kann Messner wenig abgewinnen: "Man soll hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen": Für den Anstieg sei vor allem der "extrem milde Winter" verantwortlich - es habe einfach mehr Ausfahrten gegeben als im Vorjahr.

Messner hält es weiterhin für "sinnvoll", auch am Tag das Licht einzuschalten. Was die Einigkeit von Verkehrs- und Innenminister betrifft, meint sie: "Es gibt so viele Länder, die Licht am Tag eingeführt und nicht mehr abgeschafft haben. Die werden sich wohl etwas dabei gedacht haben." (mas, derStandard.at, 11.9.2007)