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Foto: AP/Ostrop
Frankfurt - Trotz der jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten wird das Weltwirtschaftswachstum nach Ansicht der Europäischen Zentralbank (EZB) wohl robust bleiben. In ihrem am Donnerstag in Frankfurt am Main vorgelegten Monatsbericht begründet die EZB dies damit, dass "die wahrscheinlich zu erwartende Konjunkturabschwächung in den Vereinigten Staaten vom anhaltend kräftigen Wachstum in den Schwellenländern weitgehend ausgeglichen werden dürfte". Dies werde die Exporte und die Investitionstätigkeit im Euroraum auch weiterhin stützen. Zudem dürften die Konsumausgaben im Euroraum angesichts der verbesserten Arbeitsmarktbedingungen steigen. Gleichwohl schrieben die obersten Euro-Währungshüter auch: "Indes ist angesichts der potenziellen realwirtschaftlichen Auswirkungen der erhöhten Volatilität an den Finanzmärkten und der Neubewertung von Risiken eine der Situation angemessene Beobachtung der weiteren Entwicklung erforderlich." (APA/AP)