Nach der Rüge durch die EU haben auch Südkoreas Wettbewerbsbehörden Intel ihre Einwände zu den Geschäftspraktiken des Prozessor- Herstellers mitgeteilt. Die Ergebnisse der zweijährigen Untersuchung wolle die Behörde aber erst öffentlich machen, wenn der Branchenprimus darauf reagiert habe, sagte ein Intel- Sprecher am Freitag. Sobald eine Antwort des US-Konzerns vorliegt, haben die Kartellwächter 30 Tage Zeit, um den Fall zu überarbeiten.Die EU-Kommission wirft Intel Missbrauch seiner dominanten Marktposition vor. Ihr zufolge hat das Unternehmen versucht, den kleineren Rivalen AMD aus dem Markt für Computer- Prozessoren (CPU) zu drängen, was ein klarer Verstoß gegen europäisches Wettbewerbsrecht wäre. Intel hat die Vorwürfe zurückgewiesen.(reuters)