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Mobilfunkprovider auf der halben Welt zahlen Unsummen und sind bereit Knebelverträge zu akzeptieren, die laut Medienberichten Klauseln beinhalten, das bis zu 40 Prozent des Umsatzes an Apple abgeliefert werden müssen, nur um das iPhone exklusiv an ihre Kunden verkaufen zu dürfen. Eine Entwicklung die auch zeigt, dass allem Anschein nach, trotz der Aufregung um EU-Roaming und angeblich so harten Wettbewerb noch genügend Geld in der Branche verfügbar ist.

Gegen Hacks und Homebrew

Nun hat sich Apple-Chef Steve Jobs erstmals auch über die iPhone-Hacks und die damit eröffneten Möglichkeiten das Mobiltelefon für alle Netze zu öffnen beziehungsweise jede Software auf das Smartphone zu spielen, geäußert. Auch in Österreich gab es kürzlich, aus Protest gegen Apples Firmenpolitik, einen iPod-Hack - der WebStandard berichtete.

Ein Katz-undMaus-Spiel"

Steve Jobs antwortete auf die Frage, ob Apple das hacken des iPhones stoppen würde: "Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel, wo wir immer versuchen werden in Führung zu bleiben. Die Leute versuchen einzudringen, es ist unsere Aufgabe sie davon abzuhalten."

Weltweite Hacks

Nicht nur in Österreich gibt es erfolgreiche Versuche Apples iPhone zu "befreien". Vor allem in den USA haben mittlerweile zahlreiche Hacker Erfolge gefeiert. Erste Unternehmen bieten Kunden gegen Bezahlung die Freischaltung ihres iPhones an. Die Preise bewegen sich dabei zwischen 49 und 99 Dollar.

Keine Flatrate

Carolina Milanesi, eine Gartner-Analystin äußerte Bedenken und Nachteile für Konsumenten in Bezug auf die Freischaltungen. "Im Moment muss man als Kunde sehr vorsichtig sein, wenn es um das Freischalten des iPhones geht. Man muss wissen was man damit tun will. Sobald es offen ist, können nämlich weder Flatrate noch die Hotspot-Zugänge genutzt werden. Wer mit einem offenen iPhone im Internet surft oder E-Mails liest dem kann bei der ersten Rechnung eine unliebsame Überraschung drohen."(red)