Schrumpfende Ölreserven, weltweite Trinkwasserverknappung und vermehrte Umweltkatastrophen erzeugen auch bei Anlegern ein erhöhtes Interesse an nachhaltigen Investments. Durch Klimaschutz-Aktivitäten, alternative Energien und Wassermanagement entwickelt sich ein Milliardenmarkt, in den nun auch Privatanleger gezielt investieren können, sagte Gerhard Matschnig, stellvertretender Chef der Zurich-Versicherung bei der Präsentation des "Zurich Best Invest 2017".

Dabei handelt es sich um eine Lebensversicherung – bei der Veranlagung kooperiert die Zurich mit der Société Générale – die in zukunftsträchtige Bereiche wie Wind und Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse und Biokraftstoffe investiert. Notwendig ist ein Einmalerlag ab 3000 Euro. Geboten wird ein Ablebensschutz, KeSt-Freiheit, eine Höchststandsgarantie sowie eine 100-prozentige Kapitalgarantie. Gezeichnet werden kann die Lebensversicherung bis zum 20. November 2007. Am Ende der Laufzeit im Jahr 2017 wird das Kapital ausbezahlt oder verrentet. Beim Abschluss dürfen die Anleger nicht älter als 75 Jahre sein.

Investiert wird weltweit in fünf Fonds mit besonderer Nachhaltigkeit – in den "SAM Sustainable Water Fund" (40 Prozent) der SAM Group, den "Sarasin New Energy" (20 Prozent) der Bank Sarasin, den "KBC Eco Fund Alternative Energy" (20 Prozent) von KBC Asset Management, den "Merril Lynch World Energy Fund" (zehn Prozent) sowie in den "Merril Lynch World Mining Funds" (zehn Prozent), ebenfalls mit zehn Prozent gewichtet. Laut Zurich-Manager Peter Stockhammer hatten die fünf Fonds zuletzt eine durchschnittliche Rendite p.a. von 11,6 Prozent. (cr, DER STANDARD Printausgabe, 20.9.2007)