Linz - Die Diskussion um den Rückkauf von Aktien der Meinl European Land (MEL) hat in erster Linie am Image von Julius Meinl selbst gekratzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts market. Auch die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat in den Augen der Österreicher durch die Affäre an Glaubwürdigkeit verloren, ebenso der ehemalige Finanzminister und nunmehrige Vorsitzende der Meinl International Power (MIP), Karl-Heinz Grasser. Die Meinungsforscher befragten am 18. September 503 repräsentativ für die österreichische Bevölkerung über 18 Jahre ausgewählte Personen in telefonischen Interviews. Jeder Dritte vertrat dabei die Ansicht, dass Julius Meinl durch die Causa sehr stark an Glaubwürdigkeit verloren habe, nur vier Prozent denken, dass die Sache das Image des Unternehmers gar nicht angekratzt habe. Die FMA hat in den Augen von zwölf Prozent stark an Glaubwürdigkeit verloren, Grasser in jenen von elf Prozent. Den Banken und der Politik hat die Geschichte weniger geschadet. (APA)