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Die ausgezeichnete Maria Loley auf einem Archivbild aus dem Jahr 1999.
Foto: APA/KOWATSCH Alfons
St. Pölten - Auf Initiative von Landeshauptmann Erwin Pröll wurde am Donnerstag im Casino in Baden erstmals der Liese Prokop-Frauenpreis vergeben. Der Preis geht an Persönlichkeiten, die durch ihr Wirken in Niederösterreich beispielgebend sind - sei es durch journalistische oder wissenschaftliche Arbeiten, künstlerische oder wirtschaftliche Verdienste, interkulturelle Verständigung oder soziales Engagement.

Von den 340 eingereichten Nominierungen erhielten 12 Frauen eine Auszeichnung Flüchtlingshelferin Maria Loley, eine der ausgezeichneten Nominierten, erhielt den Liese Prokop-Frauenpreis, dotiert mit 10.000 Euro.

Alle Leistungen würdigen

In seiner Laudatio hob der Landeshauptmann Loleys soziales Verantwortungsgefühl und ihre Bemühungen für Solidarität und Menschlichkeit hervor. Das besondere persönliche Engagement stehe auch in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Briefbombenattentat auf sie, das ihr Wirken in der Flüchtlingsintegration jedoch nicht stoppte. Der Preis solle aber nicht nur jenen Frauen Mut machen, die ausgezeichnet wurden, sondern alle Leistungen würdigen, die durch die vielen Nominierten sichtbar werden, erklärte Pröll in einer Aussendung am Freitag.

Gedenken an verstorbene Innenminsiterin Prokop

Mit dem Preis gedenkt das Land Niederösterreich ebenso der im Jahr 2006 verstorbenen Liese Prokop, die in Niederösterreich jahrzehntelang politisch tätig war, bevor sie von der schwarz-orangen Regierung als Innenministerin bestellt wurde. (red)