Linz - Der Fensterhersteller Internorm mit Sitz in Traun bei Linz hat mit einem regelrechten Markteinbruch im wichtigsten Exportmarkt Deutschland zu kämpfen. "Wir liegen dort beim Absatz bisher knapp zweistellig hinter dem Vorjahr", berichtete Geschäftsführer Silvio Spiess anlässlich der Eröffnung des neuen Flagship-Stores in Pasching bei Linz. Das Ziel einer achtprozentigen Umsatzsteigerung über alle Märkte im heurigen Jahr hält das Unternehmen aber aufrecht.

2006 erwirtschaftete Internorm rund 215 Mio. Euro. Der Rückgang in Deutschland werde durch andere Märkte kompensiert, so Spiess. In Italien etwa liege man derzeit mehr als 20 Prozent im Plus, auch in Osteuropa laufe das Geschäft sehr gut.

Grund für die sinkenden Umsätze in Deutschland sei der Wegfall der Eigenheimzulage sowie die Anhebung der Mehrwertsteuer mit Jahresbeginn 2007, vermutet der Internorm-Chef. Der Hausbau sei damit um rund 50.000 Euro teurer geworden, die Bautätigkeit in Folge um 50 Prozent zurückgegangen. Nun hoffe man auf eine Nachfolgeregelung, so Spiess. (APA)