Wien - Als "professionelle Netzwerkplattform" lobte Staatssekretärin Christine Marek den Verein "frauen.bauen" anlässlich der Eröffnung des gleichnamigen Kongresses in der Wiener Volksbank. Mit dieser Plattform hätten Fachfrauen nun eine professionelle Anlaufstelle und Informationshilfe, um Netzwerke zu knüpfen und auszubauen.

Hemmschwelle

Sehr oft mangle es den Baumeisterinnen, Malermeisterinnen, Schlossermeisterinnen, Dachdeckermeisterinnen, Architektinnen bis hin zu den Rechts- und Steuerexpertinnen an Netzwerken, die einen Austausch ermöglichen, so Marek. "Leistungen von Frauen in der Baubranche sind leider viel zu wenig bekannt und die Hemmschwelle, sich an eine Fachfrau zu wenden, ist immer noch hoch."

Nachwuchs

Außerdem könne "frauen.bauen" Mädchen und Frauen hinsichtlich atypischer Berufsfelder die Augen öffnen: Schnuppertage und Firmenführungen werden angeboten. "Diese Arbeit kann gar nicht als wichtig genug erachtet werden", so Marek. Jede Initiative, jede Unterstützung in diesem Bereich helfe, Karriere- und Einkommenschancen von Frauen zu verbessern. (red)