Wien - Das "Abenteuer Forschung" bekommt im Technischen Museum Wien (TMW) nun einen eigenen Standort: Anhand ausgewählter Beispiele, wie etwa der Batterie oder der Bionik, können die Besucher nachzuvollziehen, wie die Grundlagenforschung das tägliche Leben beeinflusst. Der neue Ausstellungsberich wurde in Kooperation mit dem Wissenschaftsfonds FWF gestaltet.

Die Ausstellung "Abenteuer Forschung. Wie Grundlagenforschung unser Leben verändert" erstreckt sich über 140 Quadratmeter. Geboten wird eine Expedition durch sechs aktuelle Forschungsgebiete: Cochlea-Implantate, Röntgen, Spieltheorie, Batterien, Bionik und die Chiffriermaschine Enigma. Gezeigt werden der Weg, der zu neuen Erkenntnissen führt, sowie die Auswirkungen des neuen Wissens auf das tägliche Leben.

Mutprobe Hängebrücke

Wesentliche Eigenschaften erfolgreicher Wissenschafter sind u.a. Neugierde, Mut und Ausdauer. Sie gilt es etwa beim Überqueren einer Hängebrücke, bei der Bewältigung eines Labyrinths oder bei der Konfrontation mit "Torwächtern" im Rahmen der Ausstellung unter Beweis zu stellen.

Hinterfragt wird auch die persönliche Motivation von Grundlagenforschern: Was treibt sie an? Welche Motive bilden für jahrelanges Forschen den Hintergrund, bevor die Wissenschafter Ergebnisse oder auch nur die "Verwerfung" ihrer Grundhypothesen erzielen? Die Dauerausstellung über Grundlagenforschung richtet sich vor allem an Kinder ab zehn Jahren, Jugendliche und Schulen. Ergänzend zur Ausstellung wird ein Vermittlungsprogramm für Schüler zu den Themen "Wie Forschung Wissen schafft" und "Bionik - Lernen von der Natur" (ab Dezember) angeboten. (APA)