Jahrelang wussten sich islamistische Terroristen in Wien nichts Besseres, als artreine Eingeborene an Leib und Leben dadurch zu bedrohen, dass sie in möglichst vielen Innenhöfen auf Scheitan komm raus Hammel brieten, und dem christlichen Wiener, der dem Schöpsen schon immer reserviert gegenüber gestanden ist, das Leben auf diese Art zur Djehenna zu machen. Man erinnert sich intensiv daran, denn die also Bedrohten konnten sich nicht anders wehren, als in gewissen Zeitungen Hilferufe in Form von empörten Leserbriefen loszulassen.

Dann muss irgendetwas passiert sein, denn plötzlich rissen diese Botschaften des Horrors ab, als hätten sich die Hammelbrater stillschweigend in die Reihen der Schweinsschnitzelesser integriert. Schon monatelang nichts von einem hammelduftdurchzogenen Hof gelesen. Oder sind sie allesamt Vegetarier geworden? Auch das mag sein, aber wer glaubt, dass sich die Bedrängnis der Wienerstadt damit zum Besseren gewandt hätte, der irrt gewaltig. Die haben sich nur eine andere Methode ausgedacht, die Ergebnisse zwei- er Türkenbelagerungen rückgängig zu machen, und zwar eine noch viel teuflischere. Wo sonst als in der "Kronen Zeitung" wurde das neulich enthüllt? Und wo sonst als auf deren Leserbriefseite Das freie Wort?

Wir und viele andere Wiener (Österreicherinnen) wohnen schon seit Jahrzehnten in einer wunderschönen Wohngegend, mit angrenzendem, außergewöhnlich schönem, großen Park, was im Normalzustand eine sehr hohe Lebenqualität und Erholungswert mit sich bringt, schrieb da ein Leser. Dass auch dieses Paradies nicht ewig ihm und vielen anderen Wienern (Österreicherinnen) exklusiv erhalten blieb, ahnt man schon, denn der Ausländer schläft nicht, obwohl er doch gar nicht weiß, was schön ist.

Vorgenannte Lebensqualität wird in den letzten Jahren, an den Wochenenden in der warmen Jahreszeit (Tendenz steigend), massiv beeinträchtigt. Wir haben den Eindruck, dass alle Auslandsösterreicher, vielleicht auch sogar Asylwerber (vermummt, Kopftuch), aus ganz Wien mit ihren Autos (W-Kennzeichen) anreisen und in "unserem" Park das Wochenende verbringen.

Nun zeichnen sich Auslandsösterreicher üblicherweise dadurch aus, dass sie Inländer sind, die im Ausland leben und dort vielleicht in anderer Leute schönen, großen Parks Lebensqualität und Erholungswert versauen, aber nicht in "unserem". Das ginge auch schon deshalb nicht, weil die Klage des Schreibers per E-Mail erfolgte und ohne Angabe der Adresse - vielleicht, um nicht auch noch Leser der "Kronen Zeitung" anzulocken. Jedenfalls, dieser Umstand hat, wie der kleine Bürger weiß, sehr "angenehme" Begleiterscheinungen.

Jetzt nicht glauben, dass diese Auslandsösterreicher in der wunderschönen Wohngegend hemmungslos ihre Bratspieße auspacken und die Hammel draufstecken, nein, viel schlimmer. 1. Keinen Parkplatz für Anrainer, eh klar, wegen der vielen W-Kennzeichen. Und es beginnt eine lange, bürokratisch durchnummerierte Liste von Klagen. 2. Lärmbelästigung bei der Ankunft im Park. 3. Lärmbelästigung in der Mittagszeit, gestörte Mittagsruhe. 4. Lärmbelästigung bei der Abfahrt vom Park. Es wird bei allen 4 Punkten durch die gesamte Gasse so laut geschrien, dass man sich in der Wohnung nicht einmal unterhalten bzw. fernsehen kann.

So geht es weiter, bis Punkt 9, wobei die Inbesitznahme von Kinderspielplätzen, Fußballplätzen, allen Sitzmöglichkeiten inkl. Wiese ebenso angeprangert wird wie überlaute Musik (orientalisch) aus den Autos und die Misslichkeit: Bei starker Hitze Uringeruch bei den Gebüschen, menschliche Fäkalien in den Gebüschen und hinter den vorhandenen WC-Anlagen.

Sehr unerfreuliche Dinge, gewiss, vor allem, wenn sie einer Überprüfung besser zugänglich sein sollten wie das massenweise Hammelbraten, das ebenso plötzlich aus den Medien wieder verschwunden wie es darin aufgetaucht ist, und das von den Asylwerbern auch unter den beschriebenen günstigen Umständen merkwürdigerweise nicht wiederaufgenommen wurde. Dass der Schreiber von dem Eindruck berichtet, dass auf einmal alle Auslandsösterreicher, vielleicht auch sogar Asylwerber (vermummt, Kopftuch) aus ganz Wien sich in einer einzigen wunderschönen Wohngegend zusammenrotten sollten, wo es doch in Wien an anderen schönen Gegenden mit Parks nicht fehlt, wirft die Frage auf, wie weit es mit den sonstigen Eindrücken her ist, die in einem goldenen Wienerherzen leicht entstehen können, wenn öffentliches Eigentum, in dessen privaten Genuss man sich nicht stören lassen will, auch von anderen in Gebrauch genommen wird. Noch dazu von Ausländern.

Es ist ein rechtes Kreuz mit denen, auch wenn sie unter dem Zeichen des Halbmondes und des Kopftuches leben. Was einen anderen "Krone" -Beiträger zu den Versen anregte: S ag einer mir, woran das liegt, / dass dieses Tuch zu Denken gibt? / Das Kopftuch selbst ist es wohl nicht, / das echt für Gut und Böse spricht. / Es wird der Mensch darunter sein, der einmal "ABEL", einmal "Kain". Passt genau auf die Trägerinnen. (Günter Traxler/DER STANDARD; Printausgabe, 29./30.9.2007)