Überraschung bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises: Nicht der allgemein als Favorit gehandelte Zweiteiler "Die Flucht" ist zum "Besten Fernsehfilm" des Jahres gekürt worden, sondern der Debütfilm "Rose" von Regisseur Alain Gsponer. Er verwies damit bei der Preisverleihung am Samstagabend in Köln "Die Flucht" sowie "2030 - Aufstand der Alten", die Komödie "Der Butler und die Prinzessin" und "Vom Ende der Eiszeit" auf die Plätze. Als "Beste Schauspielerin" kürte die Jury "Tatort"-Kommissarin Maria Furtwängler, "Bester Schauspieler" wurde Matthias Koeberlin, der unter anderem die Hauptrolle in "Tornado - Der Zorn des Himmels" spielte. Insgesamt wurden in 23 Kategorien die Preisträger gekürt. Der Deutsche Fernsehpreis wurde 1998 gemeinsam von ARD, ZDF, RTL und SAT.1 aus der Taufe gehoben und 1999 erstmals verliehen. Er gilt als wichtigste Auszeichnung in der deutschen Fernsehbranche. (APA/AFP)