Wien - Das erste Festival des Europäischen Bildungs- und Wissenschaftsfilms findet vom 22. bis 25. November 2007 in Wien statt. Dabei werden etwa 15 vorausgewählte Filme rund um die Themen Wissenschaft und Bildung gezeigt. Gestartet wird das Programm, das Anfang November bekannt gegeben wird, mit Wolfgang Haberls Film "Quantenfußball", der bereits mit einem FWF-Preis für Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet wurde.

In einem Wettbewerb werden der beste Wissenschafts- und der beste Bildungsfilm, die beste inhaltliche Aufbereitung eines wissenschaftlichen Themas und der beste Independent-Film mit Geldpreisen im Gesamtwert von 12.000 Euro ausgezeichnet. Filme können noch bis 15. Oktober beim Veranstalter polycollege Stöbergasse eingereicht werden.

Künftig jährlich geplant

Für die Organisation des Filmfestivals wurde der Verein "sf2 - Verein zur Veranstaltung eines Europäischen Bildungs- und Wissenschaftsfestivals" gegründet. Als Zielgruppe werden Wissenschafter, Lehrer, Schüler und interessierte Laien anvisiert. Vergeben werden die Preise von einer fünfköpfigen Jury, die sich u.a. aus Frank Stern vom Institut für Zeitgeschichte der Uni Wien und Susanne Krucsay vom Unterrichtsministerium zusammensetzt. Weitere Jurymitglieder werden u.a. vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten und vom Wissenschaftsfonds FWF gestellt.

Berücksichtigt werden ausschließlich Bildungs- und Wissenschaftsfilme bzw. Filme, die sich im weiteren Sinn mit diesen Inhalten auseinander setzen und die zwischen 1. 10. 2004 und 30. 09. 2007 fertig gestellt wurden. Die Maximallänge der Filme beträgt 90 Minuten, eine Mindestlänge existiert nicht. Gezeigt werden die Streifen u.a. im Filmcasino und im Saal des ehemaligen Kinos "Filmhaus Stöbergasse". (APA)