Wien - Immofinanz-Generaldirektor Karl Petrikovics sieht keinen Anlass, das externe Management der Immofinanz oder auch der Immoeast in ein internes Management umzuwandeln. Das betonte er am Dienstag im Gespräch mit der APA. "Wir wollen das Vermögen unserer Aktionäre nicht ruinieren", so Petrikovics. Denn die Börsenergebnisse der Immofinanz seien besser als jene der Konkurrenz.

"Ohne überheblich sein zu wollen, wir haben dreimal so viel Performance geliefert", rechnete der Immofinanz-Chef vor. Er verglich dazu die Werte der beiden anderen bereits längerfristigen in Wien notierenden Immo-Unternehmen, nämlich der s-Immo und der CA Immo, mit jener der Immofinanz.

Sowohl s Immo als auch CA Immo wurden und werden "intern", also vom Management der AG selbst gemanagt. Wie berichtet hat erst am Montag der Immobiliendeveloper conwert den Kauf der eigenen Managementgesellschaft angekündigt. Das Thema Managementgesellschaft spielt auch in der Diskussion rund um Meinl European Land (MEL) eine prominente rolle.

Auch über einen größeren Zeitraum, also etwa im Zehn- oder im Fünfjahresvergleich, habe die Immofinanz besser abgeschnitten als die intern gemanagten Konkurrenten, versicherte Petrikovics. Immofinanz und Immoeast werden von der Constantia Privatbank gemanagt. (APA)