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Linz - Efko mit Hauptsitz in Eferding in Oberösterreich geht in den kommenden zwei bis drei Jahren Jahren auf die 100 Mio. Euro Umsatzgrenze los. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 (per Ende Juni) legten die Verkaufserlöse um acht Prozent auf 73 Mio. Euro gesteigert werden, im laufenden Jahr sollen sie 80 Mio. Euro erreichen, sagte Geschäftsführer Gerald Hackl am Freitag in einer Pressekonferenz in Linz.

Das weitere Wachstum soll vor allem im Ausland, aber auch im Inland und durch Zukäufe erreicht werden. Zuletzt durch Schnittsalat und Gemüseprodukte-Hersteller "Vitana" vom Verkehrsbüro.

Im Inland hat efko den Umsatz mit seinen drei Unternehmen efko in Eferding, machland in Naarn in Oberösterreich und Biosonn in Prinzersdorf in Niederösterreich um sieben Prozent gesteigert. Die Auslandstöchter in Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Polen haben ihre Verkaufserlöse um 125 Prozent auf 12,7 Mio. Euro erhöht. Zusammen mit Direktexporten nach Ungarn, Slowenien, Kroatien und Italien hat der Auslandsumsatz einen Anteil von beinahe 20 Prozent an den Verkaufserlösen gestellt.

Ausbau der Auslandsaktivitäten

Nun sollen die Auslandsaktivitäten einerseits mit Exporten, andererseits durch eigene Vertriebstöchter ausgebaut werden. Zurzeit würden intensive Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern in Polen, Rumänien und Bulgarien geführt. Ähnliches hatte Hackl bereits im vergangenen Jahr berichtet. Dies entwickle sich "zäher" als erwartet, gestand der efko-Chef ein. Geprüft würden strategische Partnerschaften sowie Joint Ventures. efko will dabei sein Know-how bei Produktion, Vertrieb, Produktentwicklung, Qualitätsmanagement bis Vertragsanbau beisteuern. Als schwierig erweise sich unter anderem die Verfügbarkeit der Rohware.

Ergebnis gesteigert

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von efko stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 3 Mio. Euro. Im Jahr davor seien es 2,8 Mio. gewesen - nur 2 Mio. Euro, wenn es um außerordentliche Erträge bereinigt würde, auf die Hackl nicht näher eingehen wollte. Die Steigerung sei auf die guten Auslandsergebnisse zurückzuführen sowie auf ein straffes Kostensenkungsprogramm. Enorme Kostensteigerungen gebe es bei Rohware, Verpackung, Energie, Treibstoff und Personal.

Die Erträge sollen zur Gänze im Unternehmen verbleiben. Investiert wurden vier Mio. Euro, heuer soll das Volumen gleichbleiben. Das Geld soll unter anderem in neue Produkte, Technologien und Auslandsaktivitäten fließen. (APA)