Genf - Der Schweizer Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan befindet sich nach der Übernahme der niederländischen Quest auf rasantem Wachstumskurs. Der Umsatz des Weltmarktführers kletterte in den ersten neun Monaten 2007 um 41,1 Prozent auf 3,105 Mrd. schweizer Franken (2,20 Mrd. Euro).

In Lokalwährungen betrug die Zunahme 40,6 Prozent, wie Givaudan, das als erstes Schweizer Unternehmen Neun-Monats-Zahlen publiziert, am Montag mitteilte. Das Aromengeschäft legte dabei in Franken um 55,7 Prozent auf 1,43 Mrd. sFr. zu, die Riechstoffdivision um 30,7 Prozent auf 1,68 Mrd. sFr. Das Ergebnis liegt im Rahmen der Erwartungen der Analysten.

Givaudan hatte Quest Ende vergangenen Jahres für 2,8 Mrd. sFr. übernommen. Deren Verkäufe flossen ab März 2007 in die Konzernrechnung ein. Ohne den Quest-Effekt liegen die Wachstumsraten wesentlich tiefer: Hätte Quest bereits Anfang 2006 zu Givaudan gehört, betrüge das Umsatzwachstum 4,2 Prozent, schreibt Givaudan. (APA/sda)