New York - Mit acht Verteidigern sind die New York Rangers in die aktuelle Saison der National Hockey League (NHL) gestartet. Sieben hat Cheftrainer Tom Renney in den bisherigen zwei Spielen eingesetzt, nur Thomas Pöck nicht. Der Kärntner fragt sich daher, wie es weiter geht, sein Agent hat Gespräche mit dem Management der Rangers aufgenommen.

Ob Pöck am Mittwoch im Stadtderby gegen die Islanders oder in den folgenden Spielen zum Einsatz kommt, weiß er nicht. "Keine Ahnung, was passiert", erklärte er am Sonntag, nachdem er am Vortag in der Partie gegen die Ottawa Senators (0:2) wieder zum Zuschauen verurteilt war.

Renney hat dem 25-Jährigen Lob für dessen Leistungen in der Vorbereitung gezollt, dies allerdings nicht mit Eiszeit belohnt. "Er kann mir nicht erklären, was nicht passt", sagte Pöck, der nicht spekulieren will, ob deshalb ein Transfer anstehen könnte. "Ich habe noch nie gehört, dass man acht Verteidiger hat. Aber ein Trade ist nicht meine Entscheidung", erklärte er, gab aber bekannt, dass zwischen seinem Spielerberater und dem Club derzeit Gespräche laufen.

Keine einfache Situation auch für seine Freundin Arlene, die erst im Vormonat eine Stelle als Lehrerin in einer Vorschule in der Bronx angetreten hat und daher nur ungern umziehen würde. Doch sollten die Rangers diese Entscheidung treffen, würde es auch für sie packen heißen. (APA)