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Nach Angaben der Fischer maß der ober Wasser befindliche Teil des Eisbergs eine Länge von 25 Meter und eine Höhe von 20 Meter. (Symbolfoto: Eisberg vor der grönländischen Insel Ammassalik)

Foto: AP/John McConnico
Johannesburg - Einem äußerst ungewöhnlichen Anblick sahen sich am Montag Fischer vor Südafrikas Küste gegenüber: Die Seeleute sichteten einen im Wasser treibenden Eisberg, dessen sichtbarer Teil über der Wasseroberfläche etwa 25 Meter langen und 20 Meter hoch war. Nach Angaben des nationalen Seenotrettungsdienstes ist ein derartiges Phänomen extrem selten.

Luftwaffe sucht

Der Eisberg sei am Montag gegen 18.00 Uhr etwa 35 Seemeilen (rund 65 Kilometer) südöstlich des Hafens St. Francis Bay (Ostkap-Provinz) entdeckt worden. Weitere Sichtungen des Phänomens bleiben bis dato aus. Ein Sprecher des nationalen Seenotrettungsdienstes, Craig Lambinon, erklärte, der Eisberg dürfte sich durch die Strömung weiter westwärts bewegen und nun im Bereich der Plettenberg Bay befinden. Die Luftwaffe wolle im Laufe des Tages die Region überfliegen und nach dem Eisberg Ausschau halten.

Nichts Vergleichbares

"Wir kennen in der jüngeren Geschichte nichts Vergleichbares, das so nah in südafrikanischen Gewässern trieb", sagte ein Behördensprecher. Die Berichte der Fischer des Kutters "Ntini" würden sehr ernst genommen. Noch während der Nacht solle bestimmt werden, in welcher Richtung sich der Eisberg bewegt und mit welcher Geschwindigkeit. Die Schiffe in der Region würden per Funk gewarnt. (APA/red)