Wien – Die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) wird mit Ansuchen um Unterstützung beim Neu- oder Ausbau von Wellnesseinrichtungen überschwemmt. "Viele sind sich aber gar nicht bewusst, welch enormer finanzieller Aufwand das ist, sich nach außen hin als echtes Wellnesshotel zu deklarieren", sagte ÖHT-Geschäftsführer Franz Hartl dem STANDARD. Nach Investitionen in die Optimierung von Betriebsgrößen und in allgemeine Qualitätsverbesserung stehen Wellnessinvestitionen seit Jahren an dritter Stelle des ÖHT-Investitionsrankings. Je mehr Wellness angeboten werde, desto besser seien die Ergebnisse hinsichtlich Auslastung, Preis und Cashflow pro Zimmer, sagte Hartl.Der durchschnittliche Hotelbetrieb mit Schwerpunkt Wellness setze um 25 Prozent mehr Kapital ein, erziele damit aber nur einen um 16 Prozent höheren Cashflow. Hartl: "Das wird oft verdrängt." (stro, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 12.10.2007)