USA

Die US-Börsen sprangen in der abgelaufenen Woche lange Zeit von einem Mehrjahres-Höchststand zum nächsten. Die aktuell vorherrschende Aussicht auf schwächeres Wirtschaftswachstum - ohne deswegen in eine Rezession abzugleiten - nährt weitere Zinssenkungshoffnungen und unterstützt solcherart den Aktienmarkt. Die ersten veröffentlichten Unternehmensgewinnausweise zum dritten Kalenderquartal schlagen in die gleiche Kerbe: Insbesondere der Aluminiumkonzern Alcoa und das Industrie-Flaggschiff General Electric konnten Zahlen präsentieren, die im Wesentlichen in den Erwartungen der Analysten lagen und bestätigten damit Hoffnungen, dass auch die jüngst angelaufene Berichtssaison wieder positiv verläuft. Bei der gegebenen, nach wie vor günstigen Bewertung des US-Aktienmarktes bleiben wir daher optimistisch, dass diese kurz- bis mittelfristig noch höhere Indexniveaus erreichen können.

Europa

Die europäischen Aktienmärkte haben ihren Aufwärtstrend auch in der vergangenen Woche fortgesetzt und trotzen weiterhin dem hohen Ölpreis und dem starken Euro. Somit konnten sich nun nahezu alle europäischen Indizes wieder auf Niveaus wie vor Beginn des Mitte Juli einsetzenden Abwärtstrends begeben. Das bestimmende Thema für die nächsten Wochen wird in unseren Augen die Berichtssaison zum dritten Quartal darstellen. Im Gegensatz zu den USA, wo die ersten Quartalszahlen bereits veröffentlicht wurden, rollt die europäische Berichtssaison erst in den kommenden Wochen an. Konzerne wie Philips, Nokia oder etwa Novartis machen hier den Anfang. Die Ergebnisse sollten in unseren Augen wieder mehrheitlich positiv ausfallen und zusammen mit den attraktiven Bewertungen den europäischen Aktienmärkten Impulse für weitere Kursanstiege geben.