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Mindestens acht Menschen starben bei der Gasexplosion in einem Hochhaus in Dnjepropetrowsk.

Foto: APA/EPA/Str
Dnjepropetrowsk - Nach der schweren Gas-Explosion in einem Wohngebäude in der Ukraine ist die Zahl der Todesopfer auf 13 gestiegen. In den Trümmern in der ostukrainischen Stadt Dnjepropetrowsk seien weitere Leiche gefunden worden, berichtete am Sonntag die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das ukrainische Katastrophenschutzministerium. Nach Krankenhausangaben erlag zudem ein Unglücksopfer seinen Verletzungen. Zunächst hatten die Behörden von neun Toten und 23 Verletzten, darunter sechs Kinder, gesprochen. Die Einsatzkräfte vor Ort suchten laut Interfax weiter nach 21 Menschen, die während der Gas-Explosion in dem Wohnhaus mit insgesamt rund 400 Bewohnern gewesen sein könnten. In der Nacht zu Sonntag waren rund 100 Rettungskräfte mit Suchhunden im Einsatz. Der ukrainische Ministerpräsident Viktor Janukowitsch sowie Minister aus der Regierung machten sich vor Ort ein Bild des Unglücks. Die Explosion sei wahrscheinlich durch einen Schaden im Leitungsnetz verursacht worden, sagte Janukowitsch laut Interfax. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein. Augenzeugen hatten berichtet, kurz vor der Explosion hätten drei Männer hektisch die Gasleitungen des Hauses inspiziert. (APA)