Der wegen seiner rassistischen Äußerungen gefeuerte US-Radiomoderator Don Imus darf Medienberichten zufolge wieder ans Mikrofon. Wie der Internetdienst "Drudge Report" am Montag berichtete, hat der prominente Talkmaster nach seiner mehrmonatigen Zwangspause einen millionenschweren, auf mehrere Jahre laufenden Vertrag mit dem erfolgreichen New Yorker Sender WABC abgeschlossen. Die erste Sendung sei für den 3. Dezember geplant, hieß es. Der für seinen Sarkasmus und seine drastische Ausdrucksweise bekannte Talkmaster war im April von seiner seit mehr als 30 Jahren laufenden Show "Imus in the Morning" gefeuert worden. Er hatte die schwarzen Frauen in einem Uni-Basketballteam als "nappy-headed ho's" bezeichnet, also als "kraushaarige Huren", und damit einen Proteststurm in den USA auslöst. Sein neuer Sender WABC gilt als einer der erfolgreichsten Talk-Sender Amerikas. "Imus ist gut ausgeruht, hat Demut gelernt und ist bereit zum Kampf", zitiert der Internetdienst einen nicht genannten Studio-Vertreter. (APA/dpa)