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Der SPÖ-Abgeordnete Caspar Einem während seiner Abschiedsrede im Rahmen der Nationalrats-Debatte zum Thema "Kindergeld".

Foto: APA/Jaeger
Wien - Der frühere Innenminister und derzeitige stellvertretende SPÖ-Klubobmann Caspar Einem hat Mittwochmittag im Parlament seine politische Karriere offiziell beendet. Auch in seiner Abschiedsrede im Plenum des Nationalrats verzichtete er nicht darauf, auf die aktuelle Materie einzugehen und kritisierte, dass es beim Kindergeld nur drei Varianten aber keine vollständige Flexibilisierung gebe.

Grundsätzlich hielt Einem fest, man sollte ein wenig dafür werben, dass es möglich sei, eine Zeit des Lebens als Politiker für die Gesellschaft arbeiten zu können, ohne dabei einen Imageverlust zu erleben.

Tolle Herausforderung

Auf seine Zeit als Staatssekretär, Minister und Parlamentarier blickte der SP-Politiker mit Freude zurück. Sich 13 Jahre auf diesem Gebiet zu beteiligen, sei eine der tollsten Herausforderungen, die sich bieten. Verabschiedet wurde Einem von SPÖ, ÖVP und Grünen mit stehenden Ovationen. FPÖ und BZÖ spendeten immerhin Beifall. (APA)