Wien - Die Österreichische Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (ÖVFA) hat am Mittwoch bereits zum zwanzigsten Mal den Börsepreis vergeben. Ausgezeichnet wurde dieses Jahr Wienerberger. Platz zwei belegt die Post, und der dritte Platz geht an die OMV.

Für die Beurteilung werden vier Kriterien berücksichtigt:

  • Der Geschäftsbericht (Ausführlichkeit der Offenlegung),
  • Zwischenberichte (Quartalsergebnisse),
  • die Informationspolitik (Informationsfluss, Erreichbarkeit, Roadshows) und
  • die Unternehmensstrategie (Klarheit, Risikohinweise).

    Der Börsepreis wird aus jenen Unternehmen, die im ATX-Index enthalten sind, ermittelt.

    Vergeben wurde auch der Corporate Governance Preis, der vom ÖVFA in Zusammenarbeit mit dem Büro des Kapitalmarktbeauftragten der Republik Österreich, Richard Schenz, ermittelt wird. Dieser Preis wurde bereits zum fünften Mal vergeben und ging ebenfalls an Wienerberger. Die Stockerlplätze belegen OMV und der Flughafen Wien. Das Kriterium für die Beurteilung ist die Einhaltung des Corporate Governance Kodex.

    Erstmals vergeben wurde am Mittwoch der Small-Cap- Preis. Diese Auszeichnung richtet sich an Unternehmen, die im ATX-Prime enthalten sind - abzüglich der ATX-Unternehmen. Die Gewinner des Small-Cap-Preises sind CA Immobilien, Palfinger und Schoeller-Bleckmann. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 18.10.2007)