• Basiswert auch Underlying genannt: Damit werden jene Aktien, Anleihen oder Waren bezeichnet, die den Zertifikaten als Basis zugrundeliegen. Von diesen Basiswerten hängt die Wertentwicklung des jeweiligen Zertifikates ab. Neben Aktien und Indizes werden auch Aktienkörbe, Währungen, Rohstoffe (Öl, Weizen) oder Edelmetalle (Gold, Palladium, Platin, Silber) als Basiswert verwendet.

  • Bezugsverhältnis: Es definiert, wie viele Zertifikate zum Bezug eines Basiswertes erforderlich sind beziehungsweise wie viele Zertifikate den Wert eines Basiswertes widerspiegeln.

  • Emittent: Das ist das Finanzinstitut, das Zertifikate herausgibt.

  • Market Maker: Die Emittenten übernehmen die Verpflichtung, für die von ihnen emittierten Zertifikate jederzeit während des Handels verbindliche An- und Verkaufspreise zu stellen. Dadurch wird gewährleistet, dass Anleger ihre gezeichneten Zertifikate jederzeit wieder zu Geld machen können.

  • Cap, Höchstbetrag: Ein Cap bezeichnet den maximalen Betrag, den ein Anleger am Ende der Laufzeit ausgezahlt bekommen kann.

  • Spread: Ein Spread gibt die Spanne zwischen dem An- und Verkaufspreis an. Liquide Indexzertifikate werden teilweise sogar ohne Spread zum Handel angeboten. (bpf, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 18.10.2007)