Wien - Der steirische Abfallentsorger Saubermacher könnte im Februar oder März 2008 an die Börse gehen. Das Volumen der Transaktion werde zwischen 100 und 200 Mio. Euro liegen, berichtet das "WirtschaftsBlatt" heute, Freitag, und beruft sich dabei auf "gut informierte Kreise".

Entscheidung noch nicht gefallen

Abgeben würde die Eigentümer-Familie Roth zwischen 25 und 35 Prozent, heißt es in dem Bericht weiter. Dabei sei sowohl an die Abgabe von Altaktien als auch an eine Kapitalerhöhung gedacht. "Die Entscheidung ist noch nicht gefallen - es wird heuer noch grundsätzlich eine Weichenstellung geben", wird Vorstandssprecher Hans Roth zitiert. Eine Alternative sei "gar nichts zu tun" oder aber auch an Partnerswchaften zu denken.

Wegen eines reinen Kapitalbedarfes gehe man sicher nicht an die Börse. "Kapitalbedarf haben wir seit 25 Jahren", sagte Roth laut "WirtschaftsBlatt".

Im vergangenen Jahr erzielten die Steirer einen Umsatz von 200 Mio. Euro. Derzeit beschäftigt Saubermacher 2.700 Mitarbeiter an 60 Standorten. Präsent ist die Firma in Slowenien, Kroatien, Ungarn, Tschechien, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Serbien und Montenegro. An eine weitere Expansion sei derzeit nicht gedacht, schreibt das "WirtschaftsBlatt". (APA)