Wien - Der Chef des Wiener Ziegelkonzerns Wienerberg, Wolfgang Reithofer, erwartet auch im nächsten Jahr noch keine Erholung am US-Immobilienmarkt. "Der US-Markt wird aus unserer Sicht erste frühestens Ende nächsten Jahres, eher erst 2009 wieder besser werden", sagte Reithofer am Freitag auf der Gewinn-Messe. Auch der deutsche Immobilienmarkt habe sich heuer noch schwächer entwickelt, "als ich mir vorgestellt habe", räumte Reithofer ein. Dennoch hat er seine zuletzt deutlich angehobene Wachstumsprognose bekräftigt und schließt nach der jüngsten Kapitalerhöhung weitere Zukäufe noch im heurigen Jahr nicht aus. "Wir sind laufend über mehrere Ziele in Gesprächen", sagte Reithofer nach seinem Messe-Auftritt. Auch die Erschließung neuer Märkte in Osteuropa schloss er dabei nicht aus. Weiße Flecken auf der Wienerberg-Landkarte gibt es etwa noch in Weißrussland oder in Teilen Süd-Osteuropas. Reithofer dazu: "In Osteuropa ist für uns alles denkbar." Aber auch in den USA seien für Wienerberger weiterhin Übernahmen denkbar. Motto: "Schwache Märkte werden wieder einmal stark werden. Wir haben eine langfristige Strategie." (APA)