Wien/Villach/Zürich - Beim an der Schweizer Börse notierten österreichischen Halbleiterausrüster SEZ sind im dritten Quartal 2007 Umsatz und Ergebnis deutlich gesunken. Der Nettoumsatz ging im Vergleich zum Vorquartal um 37,3 Prozent auf 65,7 Mio. Franken (39,5 Mio. Euro) zurück.

Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel im dritten Quartal von 10,3 Mio. (2. Quartal) auf minus 5,4 Mio. Franken, unter dem Strich blieb ein Reinverlust von 5,8 Mio. Franken (3,48 Mio. Euro). Im Vorquartal war noch ein Reingewinn von 10,8 Mio. Franken erzielt worden.

Nach neun Monaten des Geschäftsjahrs 2007 verringerte sich der Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf 273,1 Mio. Franken. Das kumulierte Betriebsergebnis (EBIT) von 14,8 Mio. Franken lag unter dem Vorjahreswert von 26,3 Mio. Franken. Die EBIT-Marge betrug 5,4 Prozent gegenüber 9,3 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Der Auftragseingang unterschritt mit 224,3 Mio. Franken den Vergleichswert des Vorjahrs um 25,3 Prozent.

Gewinnwarnung

Wie im Zuge der Gewinnwarnung vom 9. Oktober 2007 mitgeteilt, erwartet die SEZ-Gruppe nun für das Gesamtjahr 2007 einen Umsatz in der Größenordnung von 330 Mio. Franken bei einer EBIT-Marge von rund 2 Prozent.

"Das SEZ-Management geht davon aus, dass mit den tiefen Resultaten im dritten und vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres die Talsohle des aktuellen Zyklus durchschritten wird", heißt es in der Pressemitteilung von heute, Dienstag. Aufgrund verschiedener "positiver Indikationen, wie der geplanten Umrüstungen von 200-mm- auf 300-mm-Produktion im NAND-Flash-Bereich sowie der erwarteten Erholung im Foundry-Segment", rechnet SEZ ab dem ersten Quartal 2008 mit einer Nachfragebelebung. (APA)