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Kommt Ubuntu 7.10 den Bedürfnissen der Anwender besser entgegen als Windows Vista?

REUTERS/John Gress
Ein Erfahrungsbericht eines ZDNet-Autors erhitzt derzeit die Gemüter der Windows- und Linux-Lager. Unser britischer Kollege hat nach eigenen Angaben sieben Computer für seine Bedürfnisse in Verwendung. Die Büro- und Heimrechner laufen dabei auf unterschiedlichen Betriebssystemen. Darunter auch das frische Windows Vista und das brandneue Ubuntu 7.10 (Gutsy Gibbon).

Auf und ab

Als bekennender Windows-Nutzer, der bereits seit Version 1.0 dabei ist, kommt er zu dem Schluss: Das über die Jahre gereifte Ubuntu und das unfertig wirkende Vista machen den Plattformwechsel attraktiv.

Gründe

Größter Kritikpunkt an Microsofts neuem System ist dessen Ressourcen-Hunger. So teile der Tester die Meinung vieler Branchen-Fachleute, wonach Vista den Umstieg schlicht wegen der hohen Hardware-Anforderungen erschwere. Ein weiteres Problem seien aber auch teils radikale Änderungen zum Vorgänger XP. Beispielsweise würden die bekannten Tastenkürzel im neuen OS nicht mehr funktionieren. Schließlich würden lange Wartezeiten beim Herunterfahren und beim Kopieren von Dateien den negativen Gesamteindruck abrunden.

Alternative

In Ubuntu 7.10 sieht er indes eine gereifte Alternative zur Windows-Welt, die durch schnelle Reaktionszeiten und eine verbesserte Installation glänzt.

Dennoch gibt es auch hier Gründe für Kritik. So traten Probleme beim Upgrade von Version 7.04 auf. Eine zu kleine Festplattenpartition verhinderte in einem Fall den reibungslosen Ablauf.

Insgesamt ginge laut ZDnet das neue Ubuntu aber mehr auf die Bedürfnisse der Nutzer ein, während Windows Vista in vielen Bereichen am Ziel vorbeischießt. (red)