Hannover - Die NordLB hat die weltweite Finanzkrise weggesteckt und dank höherer Zinserträge und geringerer Kosten in den ersten neun Monaten mehr verdient. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge für faule Kredite und Bewertung von Beteiligungen stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 592,1 Mio. Euro. Die Finanzkrise habe nur geringe Auswirkungen auf die NordLB, teilte das Institut am Montag in Hannover mit. Das Ergebnis nach Risikovorsorge sei nur um 1,5 Prozent auf 538,9 Mio. Euro zurückgegangen.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres legte der Zinsüberschuss, der den größten Teil des Ertrages ausmacht, um 13 Prozent auf 1,04 Mrd. Euro zu. Das Handelsergebnis brach dagegen wegen der Verunsicherung auf den Kapitalmärkten ein und war mit minus 2,8 Mio. Euro negativ. Ein Jahr zuvor hatte die NordLB im Handel noch 26,6 Mio. Euro verdient.

Im Oktober habe sich aber wieder eine deutliche Erholung gezeigt, versicherte die NordLB, die Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie den Sparkassenverbänden in den beiden Ländern und in Mecklenburg-Vorpommern gehört. (APA)