Wien - Die Österreicher sind ihrer Bank gegenüber nur "durchschnittlich zufrieden und loyal". Rund die Hälfte der Kunden von Geldinstituten haben noch eine weitere "Bankbeziehung". Rund 20 Prozent sind bereits bei einer Direktbank, geht aus einer aktuellen Studie des heimischen Beraters "emotion banking" hervor.

Als vorrangige Gründe für den Ärger der heimischen Bankkunden nennt die Studie die Bankgebühren, Fehler bei der Geschäftsabwicklung sowie mangelhafte Informationen. "Auch ein unangekündigter Beraterwechsel stößt vielen Kunden unangenehm auf", so Christian Rauscher, Geschäftsführer des Beratungsinstituts in einer Aussendung vom Montag. Allein heuer wurde jeder zweite Kunde nicht über solch einen Wechsel informiert.

Am zufriedensten sei man mit den Bank-Mitarbeitern, so der Berater. Diese würden "vor allem mit der Freundlichkeit und dem Zuvorkommen" bei den Österreichern punkten. "An der Kompetenz müsse aber "in jedem Fall" noch gearbeitet werden. Zwar vertraue die Mehrheit der Kunden ihrem persönlichen Kundenbetreuer, so Rauscher. Sie würden aber trotzdem nicht glauben, dass ihnen ihre Bank Vorteile gegenüber einem anderen Anbieter bieten könne. (APA)